BHAK und BHAS Fürstenfeld
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Misch dich ein - zu Besuch beim Debattierclub in Wien
Prammer Zuerst einmal möchte ich mich herzlichst bei jenen 15 Schüler/innen bedanken, die am 8. Mai freiwillig bis 23h "in die Schule" gingen.
Um 14 Uhr starteten wir in Richtung Wien, wo vier Stunden später zum Thema "Demokratie und Gerechtigkeit" an der Wirtschaftsuniversität ein Debattierclub für Schüler/innen und Lehrer/innen stattfinden sollte. Wir, das waren elf Schüler/innen der 3. HAK, einer der 3. HAS und drei MaturantInnen. Der frühe Start sollte ein Stück Einkaufsfreude ermöglichen - und die Motivation erhöhen, wenn schon freiwillig auf Freizeit verzichtet wurde.
Ich hoffe, die Burschen und Mädchen haben es nicht bereut!
Die Nationalratspräsidentin legte ein umfassendes, differenziertes Bekenntnis zur parlamentarischen Demokratie ab. - Allerdings nicht ohne auf Schwachstellen und Entwicklungspotentiale hinzuweisen. Mehr Bürger/innenmitbestimmung und eine verstärkte Persönlichkeitsorientierung des Wahlrechtes gehörten ihrer Meinung nach jedenfalls dazu.

Teilnehmer

Erst einmal völlig überrascht waren die Schüler/innen, als sie erkennen mussten, dass sie nicht nur zum mehr oder weniger aufmerksamen Zuhören gekommen waren: In der Kleingruppe ging's gleich nach dem Referat Prammers in die Debatte. Nach anfänglichem Zieren wagten unter der Anleitung eines höchst kompetenten Trainers neun Schüler/innen "den Sprung ins kalte Wasser". Drei bildeten die Vertreter/innen der Regierung, drei jene der Opposition. Drei freie Redner konnten sich zuerst völlig unabhängig dem Thema nähern, mussten sich dann aber auf eine Seite schlagen. "Soll Wählen Pflicht sein?", lautete die gestellte Frage.
Nach etwa 15 Minuten ging's in eine engagierte Debatte nach vorgegebenen Regeln.

Vorbereitung

Gratulation den Redner/innen: Ohne sich davor je Gedanken darüber gemacht zu haben, konnten sie doch einige sehr stichhaltige und schlagkräftige "auf den Tisch legen".
Mit jeder Rede wurden die Präsentationen besser. - Ein Beweis mehr, dass es sich auszahlt, Mut zu zeigen und sich auf Neues einzulassen.

Der Debattierclub war für die Schüler/innen und mich auf jeden Fall die Reise wert. - Und ich bin in Gedanken schon dabei, diese Methode offenen, freien Austausches zu aktuellen Problemen auch an der HAK Fürstenfeld zu initiieren.

Eigen- und mitverantwortliches Leben, politische Haltung, Mut, kritisches Denken, Einfühlungsvermögen und innovative Ideen können nicht auswendig gelernt, aber initiiert, zugelassen, gefördert und geübt werden. Die Methode des Debattierclubs schafft mit Sicherheit Frei- und Entwicklungsräume dafür. (B. Wahl)
Praxistage für die zweiten Jahrgänge
Von Bewerber/innen wird sehr oft der Nachweis einer einschlägigen Praxis verlangt, die von Abgänger/innen von Schulen naturgemäß nicht erwartet werden kann. An der Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Fürstenfeld wurde daher im Schuljahr 2010/11 aufbauend ein 5-Jahres-Konzept unter dem Titel "HAK mit Praxis" gestartet, das durch gezielte Maßnahmen Praxisorientierung als wesentliches Element der Ausbildung vorsieht.

Fa. Haas

Dabei sollen die Schüler/innen die im Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten über die gesamte Ausbildungsdauer hinweg in der Praxis erproben und erweitern können. Sie sollen gleichzeitig einen Einblick in die Organisation und die Arbeitsabläufe des Wirtschaftslebens sowie Orientierungshilfen für ihr weiteres Leben gewinnen.

Pfarrkanzlei

Durch die geplanten Maßnahmen rechnen wir auch mit einer verstärkten Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft und durch den frühen Kontakt mit Betrieben und öffentlichen Organisationen auch zwischen den Schüler/innen und der Wirtschaft, die sich positiv auf die Berufschancen der Absolvent/innen auswirken kann.
Vom 11. bis 13. April fanden die Praxistage im Rahmen einer schulbezogenen Veranstaltung für die heurigen zweiten Jahrgänge statt, die in der Folge auch zu einem Betriebspraktikum in den Sommerferien führen sollen.

Projektpräsentationen 2012 der BHAK Fürstenfeld

Wissen, Fleiß, Engagement und hohe fachliche Kompetenz bewiesen die angehenden Maturantinnen und Maturanten der BHAK Fürstenfeld am Dienstag, den 20. März 2012, als sie vor vollem Haus in der Fürstenfelder Stadthalle ihre diesjährigen Projektarbeiten präsentierten.

KMU

Die sieben Teams stellten sich in diesem Bewerb einer fachkundigen Jury. Dir. Erich Huber (Raiffeisenbank FF), MMag. Christina Schreiner (Fa. ACC FF), Veronika Sihler (Druckfrisch), Mag. Notburga Hamilton und Mag. Maria Hütter (beide BHAK FF) waren vor die schwierige Aufgabe gestellt, eine Wertung der Präsentationen vorzunehmen.

NWMM

Projektarbeiten sind von allen Schülerinnen und Schülern des fünften Jahrgangs der Handelsakademie als Voraussetzung für das Antreten zur Reife- und Diplomprüfung zu erstellen. Sie werden in den Ausbildungsschwerpunkten in Teams mit 3 bis 5 Mitgliedern verfasst. Die Arbeiten werden in Kooperation mit Firmen und öffentlichen Organisationen erstellt und behandeln fachspezifische Themenstellungen. Die Inhalte der heurigen Projektarbeiten reichen von Eventmanagement und Marketing über Internetkriminalität und Bewerbungstipps der anderen Art bis hin zur Bedeutung von Live Streaming und Apps. Den Unternehmern und Vertretern von Institutionen, die immer wieder bereit sind, Projekte in Auftrag zu geben, sei herzlich gedankt.

Praes-Sieger

Dir. Siegfried Schober durfte neben interessierten Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen den Bürgermeister von Bad Blumau, Herrn Handler, Dir. Steiner vom BG/BRG FF, die Elternvereinsobfrau Pichler , Geschäftsführer Wieser von der Therme Loipersdorf, Dir. Timischl von der Volksschule FF und zahlreiche weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Presse begrüßen, die sich von den hervorragenden Leistungen der sieben Projektteams begeistert zeigten.

Vucciria

Neben fachspezifischen Inhalten und interessanten Themenstellungen, an denen die einzelnen Teams monatelang engagiert gearbeitet hatten, überzeugten sie auch durch rhetorisches und schauspielerisches Talent, Teamgeist und Fähigkeiten in der Selbstorganisation und im Zeitmanagement. Der Einsatz neuester Medien, Kreativität und Innovation standen im Vordergrund, wobei auch der "Spaßfaktor" nicht zu kurz kam.

Yes

Den ersten Platz für den Ausbildungsschwerpunkt Management von Klein- und Mittelbetrieben nahm das Projekt "Dogs - Marketing für Lebensretter" ein, das auch den Sieg für die beste Präsentation des Abends gemeinsam mit dem Projekt "Technik, Einsatzmöglichkeiten und wirtschaftliche Bedeutung von Live-Streaming" davontrug. Das Projekt "Internetkriminalität - eine Verbrechensform, die jeden betrifft" erhielt den ersten Platz für den Ausbildungsschwerpunkt Netzwerkmanagement mit Multimedia und Webdesign.

beLOUD

Großer Dank gebührt auch den Betreuungslehrer/innen Mag. Eva Maria Gruber, Mag. Renate Guttmann und Mag. Karl Theny, die sich sehr um die Jugendlichen bemühten und diese mit Rat und Tat unterstützten. Die kulinarische Umrahmung des Abends bildete ein köstliches Buffet, das von den Schülerinnen und Schülern der 2BK mit ihrem Klassenvorstand Mag. Astrid Zoccali gezaubert wurde.

beLOUD

Neben der Reife- und Diplomprüfung stellt dieses Ereignis sicherlich einen Höhepunkt im Schulleben eines HAK-Absolventen dar und die Ergebnisse dieser Projektpräsentationen können sich sehen lassen. Projekte dieser Art verlangen ein hohes Maß an Strukturiertheit, Professionalität und organisatorischem Können und die Schülerinnen und Schüler der BHAK Fürstenfeld haben bewiesen, dass sie über diese Kompetenzen verfügen! (S. Thaller)

Publikum


China - die neue Weltmacht
Unter diesem in aller Kürze doch vielsagenden Titel bot Werner Poglits am 17. Februar 2012 den III., IV. und V. Jahrgängen einen vielschichtigen, in seinen Videobildern aussagekräftigen und beeindruckenden Einblick in ein immer wichtiger werdendes Land. China, ein Land, das keine/-r von uns über Medienberichte hinaus je kennengelernt hatte, Werner Poglits aber seit 2007 jedes Jahr 5 - 6 Wochen lang bereist hatte. Wie er uns erzählte, faszinierte ihn China schon von frühester Jugend an. Eine Faszination, die - im positiven wie im durchaus warnenden Sinn - in diesen zwei Stunden auch uns erfasste.
Die ChinesInnen seien ein altes Handelsvolk, verriet Poglits uns eingangs und betonte neben ihrem Fleiß, ihrem Gehorsam und ihrer Ausdauer besonders auch ihre Schlitzohrigkeit. Ein Handelsvolk konnte uns HandelsakademikerInnen nur interessieren. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht: In Wort und Bild lernten wir ein Land mit 4000 Jahre alter Kultur und Tradition kennen - aber auch eines, das uns mit seinen gigantischen Aus-maßen und exorbitanten Wachstumszahlen umso eindringlicher mit den Problemen und Fragen der Zeit, einer vor allem an quantitativem Wachstum orientierten, globalisierten Wirtschaft konfrontierte.

die Altstadt von Wuxi

China hat etwa 1, 4 Milliarden EinwohnerInnen. Das sind ca. 170 Mal so viele wie jene Österreichs. Seine Fläche erstreckt sich auf etwa das 110-fache unserer Heimat. In seiner Ausdehnung durchmisst China von Norden nach Süden eine Strecke in etwa der von Hamburg nach Saudi Arabien. Etwa 25 Millionen Menschen leben heute alleine in der Hauptstadt Peking. Schon mit diesen Daten warf Werner Poglits einprägsame Blitzlichter auf dieses so bekannte und uns doch so fremde Land.
Nicht unerwähnt ließ er den chinesischen Durchschnittslohn von 40-50 Cent pro Stunde und die 10-15 Cent, die in den Nachbarländern Kambodscha und Vietnam verdient werden. Der internationale Lohndruck hat nun auch China selbst erreicht: Mit gewaltiger wirtschaftlicher und sozialer Sprengkraft und zu einer Zeit, da erst etwa ein Drittel aller ChinesInnen am Reichtum des Landes teilnehmen.
Haben 70 % von uns ÖsterreicherInnen ein Auto, sind es in China - trotz unvorstellbarer Staubilder aus den Megastädten - doch erst 7 % seiner EinwohnerInnen.
Zurückbleiben oder Abbremsen ist nicht die Antwort eines totalitären Regimes wie das dieses Landes.
Seine Öffnung bezieht sich einzig und alleine auf den Kapitalismus des westlichen Auslandes. Im Land selbst und gegenüber seinen Menschen regiert es mit eiserner Hand.
Sie macht das Aus-dem-Boden-Stampfen "zum Himmel schreiender" Hochhäuser in den Städten in kürzester Zeit möglich. Poglits zeigte uns das an Hand von Bildern, die er in den letzten 10 Jahren von denselben Plätzen gemacht hatte.
Sind dort keine Büros untergebracht, so leben in 50-70 Quadratmeter kleinen Wohnungen bis zu 10-12 Menschen. - Vielleicht ein Grund dafür, warum wir so viele ChinesInnen sahen, die sich gerne auf öffentlichen Plätzen aufhalten. Dort tanzen sie - nicht selten unter gigantischen Stadtautobahnen - oder machen gemeinsam Tai Chi.
Im Zuge von Staudammbauten werden ganze Dörfer zwangsumgesiedelt. 800 Millionen Menschen leben dort von kleinen Landwirtschaften. 100 Millionen würden reichen, um die Bevölkerung zu ernähren und die Exporte zu bestreiten. Noch ist man in China so klug, hier keine - zusätzliche und in ihren Ausmaßen unvorstellbare - Lawine in Richtung Städte loszutreten.

Three Towers Shanghai

Welche Faszination auch immer diese Megastädte auf viele ausüben mögen, mich überraschten und beeindruckten die Bilder der weiten Naturlandschaften besonders - und jene, die die Kraft von Chinas Jahrhunderte alter Kultur demonstrierten.
In den riesigen Nationalparks wird Artenschutz betrieben, leben Pflanzen und Tiere in einer weitestgehend unberührten Natur.
Eindrucksvolle Bilder zeigten die 8851 km lange Chinesische Mauer sich aus üppigem Grün erheben. Was heute zahllose TouristInnen anzieht, war einst Schutzwall gegen Hunnen und Mongolen. ArchäologInnen legten eine von einem chinesischen Kaiser in Auftrag gegebenne, 7000 Mann starke Terrakotta-Armee aus dem 15. Jahrhundert frei.
700 000 Menschen sollen sie in 12 Jahren errichtet haben. Kopien der Steinskulpturen können von jedermann/jederfrau gekauft werden.
So wird aus einer Machtdemonstration von damals ein Geschäft von heute, bis hin zu Kombinationen aus Machtstreben und Geschäftssinn, wie sie einem in China täglich begegnen, uns immer wieder in den Videoaufnahmen. Ein Abbild davon sind wohl auch die gigantischen Ölympiabauten. Dort alleine sollen laut Poglits mehr Kräne beschäftigt gewesen sein, als zur selben Zeit in der ganzen, restlichen Welt.
Ist schon diese zunehmend vom Geld bestimmt, ist es die Welt Chinas erst recht. - Und leider weit weniger bzw. gar nicht von der Einhaltung der Menschenrechte. 4 Billionen Euro hätten die ChinesInnen - so Werner Poglits - weltweit auf Sparkonten liegen. Sie schreien nach ebenso weltweiten Investitionen - und die Welt nach ihnen als KreditgeberInnen. Auch Europa steht deshalb und um in China Geschäfte zu machen Schlange, leider ohne seine Stimme für die Einhaltung der Menschenrechte zu erheben.
Ihre Verletzungen schreien weit höher in den Himmel als je ein Wolkenkratzer wachsen kann.

Financial Destrict Shanghai

Auch wenn hier die Bilder fehlten, vergaß Poglits doch nicht auf diesen wesentlichen Hinweis. - Genauso wie nicht auf Aufnahmen von neben Betontürmen erhaltenen Altstädten. Sie und das Leben dort prägten sich im Kontrast umso tiefer ein. Alte Männer und Frauen gingen auf offener Straße ihrem Handwerk nach oder spielten auf traditionellen Instrumenten.
Unweit davon waren die Zelte von Millionen von Wanderarbeitern zu sehen, die für einen Hungerlohn die Monsterbauten ihrer kapitalstarken Auftraggeber errichten und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen leben.
In den Geschäftsstraßen bewegten sich Millionen ChinesInnen, die nach dem westlichen Way of life streben. Auch aussehen wollten sie laut Poglits nicht mehr wie sie selbst, sondern wie EuropäerInnen. So strahlten sie uns aus den Videos entgegen, mit all dem bitteren Nachgeschmack, den das jedenfalls bei uns hinterließ.
Diesem Streben verdankt auch Werner Poglits seine wiederholten Aufenthalte in China. Er spielte und spielt mit einer Band bei Öktoberfesten der Firma Paulaner . Kaum eine große Stadt, die er so nicht gesehen hat: Mit zahllosen ChinesInnen in Tracht und mit Bierkrügen in der Hand im Publikum.

der Kaiserkanal in Wuxi

In dieses selbst-/(be-)trügerische Horn bläst auch Chinas Wirtschaft. Mit aller Kraft und allem Geschick werden die größten westlichen Firmen ins Land gelockt, den riesigen Markt als Köder. - Um dann möglichst schnell ihr Know how zu kopieren und dieselben Produkte weit billiger dort und auf der ganzen Welt anzubieten. Die Piraterie blüht.
Die ersten Firmen verlassen wie die Firma Kapsch das Land schon wieder: Deshalb und weil die reine Produktion anderswo bereits viel billiger kommt.
Dieser Umstand verkleinert den vielfachen Druck auf die Bevölkerung eben nicht. Die Arbeitslosigkeit wächst. Bereits in der Schule beginnt ein grausamer Wettkampf um Wissen und Arbeitsplätze, das alles unter dem Diktat absoluten Gehorsams.
Wir sahen ein Bild vom Turnunterricht und fühlten uns an einen besonders großen Appellplatz des Militärs erinnert. Poglits filmte eine Kindergartengruppe: Hunderte von kleinen Kindern gingen in Zweierreihen mitten durch eine Stadt. Das wäre bei uns Gott sei Dank nicht möglich.
Chinas Einkindpolitik beginnt offensichtlich nicht bedachte, fatale Folgen zu zeitigen: Die Gesellschaft beginnt zu überaltern.
An dieser Stelle sei aber einer von durchaus auch anderen Punkten erwähnt, an dem wir von den Menschen dieses Landes lernen können: China achtet und ehrt die Alten unter ihnen.

Chinese girls

Werner Poglits` Bilder und Worte ließen uns beeindruckt, betroffen, hoffend und zweifelnd zurück. - Keine/r, die/der nicht spürte, dass in der Gigantonomie keine Lösung liegen könne, dass es mehr wert sei, für Qualität entsprechende Preise zu zahlen als möglichst viel um möglichst wenig Geld zu kaufen. Das kommt zu teuer: Für uns, die wir nicht nur Arbeitsplätze verlieren, für die Menschen in welchen Ländern auch immer, die mit Ausbeutung bezahlen - die gemeinsame Umwelt nicht zu vergessen.
Der heute laizistische Staat China hat sehr wohl - durchaus verschiedene - religiöse Wurzeln. Mehr oder weniger stark leben sie in den Menschen weiter, besonders Sittenlehren wie die des Konfuzius. Das eine oder andere Zitat erschien auf der Leinwand. Eine tiefe Weisheit sollte wohl von den ChinesInnen und uns besonders bedacht werden: "Reich ist, wer weiß, dass er genug hat".
Nur wenige Tage nach dem Videovortrag fuhr ich mit einem Freund im Zug, der mir von einem Honkonger Wirtschaftsprofessor erzählte, mit dem er bei seinem l etzten Aufenthalt dort lange Gespräche geführt hatte. Er sei von der Regierung Chinas beauftragt worden, ein auf der Sittenlehre des Konfuzius beruhendes Wirtschaftskonzept zu erstellen, als Alternative sowohl zur kommunistischen Planwirtschaft als auch zum Kapitalismus.
Hoffnungsstrahl oder nicht? Ich blieb zweifelnd zurück, obwohl und weil ich weiß, dass die Menschen Chinas, die Welt und wir Hoffnung verdien(t)en. - Hoffnung und entsprechendes Tun. (B. Wahl)

Vision - Strategie - Mission: BHAK/BHAS Fürstenfeld trifft HYPO Steiermark
Gesellschaftliche Mitverantwortung für die Region hat in der HYPO Steiermark einen hohen Stellenwert. Auf Einladung der 3. Klasse der BHAK/BHAS Fürstenfeld kam es am 7.02.2012 in der Schule zu einer Expertenpräsentation für die Schülerinnen und Schüler. Im Fokus standen die Themen Vision, Strategie, operative Ziele und Kreditfinanzierungen.

Die Vision
Zu Beginn einer Strategie steht bekanntlich die Vision. Die Vision der Schülerinnen und Schüler ist ganz klar zu erkennen: die Matura! Gespannt lauschten die jungen Menschen den Experten der HYPO Steiermark, Hrn. David Groß, dem Filialleiter von Fürstenfeld und Hrn. Martin Steiner, dem Marketingexperten aus Graz, welcher darauf folgende Antwort gab: "Wir möchten für unsere Kundinnen und Kunden die Perle in der steirischen Bankszene sein und als Qualitätsbank wahrgenommen werden".

Hypo

Die Strategie
Welche Strategie könnte nun zur Erreichung des großen Zieles für die Schülerinnen und Schüler in Frage kommen? Im Zuge der Diskussion entstand die Idee von "strategischen Partnerschaften". Schülerinnen und Schüler mit weniger guten Noten könnten eine Zusammenarbeit mit den sehr erfolgreichen Kolleginnen und Kollegen anstreben. Auf die Frage, wie nun die Strategie der HYPO Steiermark aussieht, meinten die beiden Banker mit einem leichten Schmunzeln: "Das fällt unter das Bankgeheimnis". Wobei sie dann vor Ort doch das eine oder andere "Geheimnis" für die Jugend lüfteten.

Operative Ziele
Ob Schülerinnen und Schüler oder Bankangestellte, beide Gruppen waren sich einig, dass bei den operativen Zielen Engagement und Begeisterung gefragt sind. Für die Jugend würde dies dann in der Praxis bedeuten, dass sie Lerngruppen mit den Klassenbesten bilden, um voneinander zu profitieren. Bei der Bank wiederum sieht sich hier vor allem der Filialleiter, Hr. David Groß, gefordert. Ein sehr wichtiges operatives Ziel ist es, die Kundinnen und Kunden bei komplexen Themen, wie z.B. einer Kreditfinanzierung, bestmöglich zu beraten und zu unterstützen.
Die HYPO Steiermark möchte Schülerinnen und Schüler unterstützen, die Wirtschaft besser zu verstehen und vermittelt daher heute ihre Erfahrungen aus der Praxis für die Wirtschaftsexperten von morgen.

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